Planspiel deutsch-französischer Ministerrat

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© Louis Fabriès

Vor welchen Schwierigkeiten stehen Deutschland und Frankreich zur Zeit? Wie können gemeinsame Lösungen aussehen und welche Bedeutung haben diese für Europa? Was sind die Herausforderungen und Vorteile der deutsch-französischen Beziehungen? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich 20 junge Menschen aus Deutschland und Frankreich bei einer Simulation des Deutsch-Französischen Ministerrates vom 24. bis 27. April in Paris auseinander.

In den Rollen von deutschen und französischen Ministerinnen und Ministern, der Bundeskanzlerin und des französischen Präsidenten diskutierten die Teilnehmenden engagiert die Themen Jugendbeschäftigung, Energiesteuer und Verteilungsquote für Geflüchtete. In nationalen Kabinettssitzungen, thematischen Arbeitsgruppen und Plenarsitzungen verhandelten sie in den zwei Sprachen über die vorliegenden Gesetzentwürfe. Während der kontroversen und teilweise anstrengenden Verhandlungen erlebten die Teilnehmenden die Herausforderungen intergouvernementaler Zusammenarbeit, schafften es aber schließlich, sich auf drei Entwürfe zu einigen. Durch diesen praktischen Einblick lernten sie die Dynamik von Verhandlungen, die Positionen der anderen Seite und die Besonderheit der deutsch-französischen Beziehungen besser verstehen. Begleitet wurde der Abschluss der Verhandlungen, die in den Räumlichkeiten des Conseil Regional Ile-de-France stattfanden, von Vertreterinnen und Vertretern der Presse.

x3 hat das Planspiel im Auftrag des Deutsch-Französischen Jugendwerks und in Zusammenarbeit mit den französischen Vereinen Peuple et Culture und Atout Diversité entwickelt und durchgeführt.

Mehr Infos finden Sie hier.

Weitere Berichterstattung:

  • Bericht von Deutschlandfunk: Wie deutsch-französische Zusammenarbeit funktionieren könnte
  • Artikel auf der Seite des Magazins ParisBerlin: Deutsch-Französische Jugendpolitik: Mehr Vielfalt als Einfalt
  • Bericht auf der Homepage des Deutsch-Französischen-Jugendwerks: Politisches Engagement junger Menschen in Europa
  • Interview mit einer Teilnehmerin: Le Telegramme. «Les jeunes s’engagent autrement»

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